Schnell und einfach zubereitet

Matcha Spark

3 Min. Lesezeit

Matcha Spark mit Kohlensäureblasen, Eiswürfeln und Limettenzeste im Glas

Der Matcha Spark ist ein Moscow Mule ohne Wodka und ohne schlechtes Gewissen. Ginger Beer, Limette, Matcha. Was ihn so wach macht, ist nicht nur das Koffein: Kohlensäure und Ingwer reizen im Mund dieselbe Stelle, und das verdoppelt die gefühlte Schärfe.

  • Zubereitung4 Min.
  • Ergibt350 ml
  • OhneAlkohol
  • Leveleinfach

Zutaten für 1 Glas

  • 2 g Matchapulver, gesiebt
  • 50 ml Wasser, 80 °C
  • 150 ml Ginger Beer, eiskalt (nicht Ginger Ale)
  • Saft einer halben Limette
  • Eiswürfel, möglichst groß
  • Limettenscheibe und Zeste
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Zubereitung in 4 Schritten

  1. Matcha aufschlagen2 g gesiebtes Pulver mit 50 ml Wasser bei 80 °C klümpchenfrei verquirlen und abkühlen lassen.
  2. Glas füllenGroße Eiswürfel bis knapp unter den Rand einfüllen, Limettensaft darauf geben.
  3. Ginger Beer aufgießenLangsam über die Eiswürfel gießen, damit die Kohlensäure bleibt. Das Glas schräg halten hilft zusätzlich.
  4. Matcha zuletztÜber einen Löffelrücken aufgießen. Zeste über dem Glas ausdrücken, dann hineingeben.

Warum Kohlensäure den Ingwer schärfer macht

Ingwer schmeckt nicht scharf, er fühlt sich scharf an. Das Gingerol darin reizt Nervenenden im Mund, die eigentlich für Schmerz und Temperatur zuständig sind. Kohlensäure macht genau dasselbe: Sie wird auf der Zunge zu Kohlensäure umgewandelt und reizt dieselben Rezeptoren.

Zwei Reize auf denselben Kanal addieren sich. Deshalb wirkt ein Ginger Beer schärfer als der gleiche Ingwer in stillem Wasser, und deshalb ist der Matcha Spark ein Wachmacher, noch bevor das Koffein wirkt. Wird das Getränk schal, verschwindet ein guter Teil der gefühlten Schärfe mit.

Praktische Konsequenz: Kohlensäure ist hier keine Textur, sondern eine Zutat. Alles, was sie kostet, kostet Geschmack. Deshalb eiskalt, deshalb langsam über Eis, deshalb erst im letzten Moment aufgießen.

Varianten

Milder. Ginger Beer durch Sprudelwasser ersetzen, dann bleibt das Prickeln und die Schärfe geht. Das Rezept dazu ist die Matcha Limonade.
Herber. Tonic Water statt Ginger Beer. Bittere Chinin-Note statt Schärfe, siehe Pink Matcha Tonic.
Schärfer. Zwei Scheiben frischen Ingwer im Limettensaft andrücken und mit ins Glas geben.

Die häufigsten Fehler

Ginger Ale statt Ginger Beer. Ale ist gesüßte Limonade mit Ingweraroma, Beer ist gebraut und deutlich schärfer. Mit Ale wird der Spark nur süß.
Zu schnell eingegossen. Dann schäumt es über und die Kohlensäure ist weg. Immer über die Eiswürfel laufen lassen.
Warmes Ginger Beer. Kohlensäure entweicht bei Wärme sofort. Die Flasche gehört bis zuletzt in den Kühlschrank.
Kochendes Wasser. Über 80 °C wird Matcha bitter. Diese Bitterkeit trifft auf die Schärfe und beides beißt sich.

Warum Matcha bitter wird und wie die Qualität den Geschmack bestimmt, steht ausführlich im Matcha-Ratgeber.

Häufige Fragen

Kann ich Alkohol dazugeben?

4 cl Wodka machen daraus einen Matcha Mule, Gin passt wegen der Wacholdernote ebenfalls. Beides verändert den Charakter aber deutlich.

Wie viel Koffein steckt drin?

2 g Matcha entsprechen grob einer Tasse Kaffee. Ginger Beer bringt kein Koffein mit, das Wachgefühl kommt zusätzlich aus der Schärfe.

Kann ich ihn vorbereiten?

Nur die Matcha-Limetten-Basis, bis zu einem Tag im Kühlschrank. Das Ginger Beer kommt erst beim Servieren dazu.

Warum ist mein Spark trüb statt geschichtet?

Der Matcha war noch warm oder wurde zu schnell eingegossen. Er muss abgekühlt sein und über den Löffelrücken laufen.

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